Gabel

Die Gabel hat unter den Essensinstrumenten lange Zeit eine Sonderstellung eingenommen. Noch im Mittelalter galt sie, wegen Ihrer Ähnlichkeit mit einem Dreizack, als Teufelswerkzeug. Das Essen mit der Gabel galt lange als geziert und als Zeichen von sündhafter Verweichlichung. Auch Martin Luther war kein Freund der Gabel. Erst allmählich fand die zweizinkige Spießgabel zum Tranchieren von Braten Verwendung. Als Menügabel und Teil des Menübestecks setzte Sie sich in Mitteleuropa erst im 17. Jahrhundert durch. Davor wurden feste Speisen vorwiegend mit Hilfe von Messer und den fünf Fingern zu sich genommen.

Bei der SZ-Online haben wie einen schönen Artikel über die Geschichte der Gabel gefunden.

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